NIWO gibt Bürgerinitiative Recht 13.August 2007
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Wohnungen werden verkauft !
Keine Wohnungen werden verkauft, so klang es vor der Kommunalwahl aus dem Rathaus von Seiten des OB Dr. Hoffmann (am 16.3.2006 in der BZ von Redakteur Zauner berichtet). Damit hat er die Öffentlichkeit getäuscht.
Denn die Taten sprechen eine andere Sprache:
Die NIWO-Geschäftsführung bestätigt jetzt in ihrem August-Magazin an alle Nibelungen-Mieter,
1. dass allein in den Jahren von 2003-2006 665 Wohnungen verkauft wurden, um Renovierungsarbeiten durchführen zu können (die momentan laufenden Wohnungsverkäufe in 2007 betreffen noch einmal rund 300 Wohnungen).
2. Weiter wird bestätigt, dass „Konsolidierungsbeiträge* für den städtischen Haushalt zu leisten“ waren im „Gegenwert für das eingesetzte Kapital“** und
3. dass der Nibelungen der „Erwerb eigener Anteile“ verordnet wurde, wodurch 2007 noch einmal 10 Mio. € an die städtischen Eigentümer (Stadt und Stadtwerke) gezahlt werden müssen.
Der Aderlass nimmt also bedenkliche Formen an.
Deswegen hat eine neue Initiative von Mietern, Gewerkschaftern und Vertretern der Bürgerinitiative für den Erhalt öffentlichen Eigentums einen Bürgerantrag initiiert, worunter in den kommenden Wochen und Monaten mindestens 5.000 Unterschriften gesammelt werden sollen.
Unterschreiben Sie jetzt den Bürgerantrag
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(*) heisst: die NIWO soll die Schulden der Stadt bezahlen !
(**) heisst: jährlich ca. 4,8 Mio. € „Gewinn“-zahlung auf nur 7,6 Mio.€ eingesetztes Kapital der Stadt = 60% Profit !! – gemeinhin sind sonst bei Wohnungsgesellschaften nur 4% üblich, damit immer genug wieder in die Wohnungen investiert werden kann.
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V.i.S.d.P.: Niwo-Initiative, c/o Jann Döpke, Wilhelmshavener Str. 28, 38108 BS. (August 2007) www.unser-braunschweig.de


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